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<title>Revolutionsarchitektur</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Revolutionsarchitektur</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p>Der Begriff <b>Revolutionsarchitektur</b> bezeichnet eine Entwicklungsphase des <a href="Klassizismus" title="Klassizismus">Klassizismus</a>, die Zeit des ausgehenden 18. Jahrhunderts insbesondere in <a href="Frankreich" title="Frankreich">Frankreich</a>. Das Wort hat zwar Eingang in die Fachsprache gefunden, ist aber nicht eindeutig und daher umstritten. Oft wird der Begriff nur für einen speziellen Aspekt der damaligen Architektur benutzt, für eine Reihe von <a href="Utopie" title="Utopie">utopischen</a> Entwürfen, von denen fast nichts gebaut wurde. Andere <a href="Kunsthistoriker" title="Kunsthistoriker">Kunsthistoriker</a> bezeichnen damit auch die Hauptströmung der Zeit, also jene Bauten, die tatsächlich realisiert wurden; sie stammten zum Teil von denselben Architekten wie die utopischen Pläne. Um den Sachverhalt deutlicher zu machen, werden in diesem Artikel die Hilfsbegriffe <i>reale</i> und <i>utopische Revolutionsarchitektur</i> verwendet.
</p><p>Mittels der Konnotation der Revolutionsarchitektur wird die <a href="Megalomanie" class="mw-redirect" title="Megalomanie">Megalomanie</a>, hier als Immensité bezeichnet, aber auch das Moment einer <i>architécture parlante</i>, einer sprechenden Architektur, nach Antonio Hernandez charakterisiert. Die Entwicklung vom Absolutismus zur Aufklärung, von der höfischen zur bürgerlichen Architektur und deren Gesellschaften, scheint auf einen <a href="Manierismus" title="Manierismus">Manierismus</a> hinzuweisen, der für ablösende Zeiten, hier vom Spät<a href="Barock" title="Barock">barock</a> zum <a href="Klassizismus" title="Klassizismus">Klassizismus</a>, als sogenannte Revolutionsarchitektur offensichtlich wird.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Die_reale_Revolutionsarchitektur">Die reale Revolutionsarchitektur</h2></div>
<p>Einen brauchbaren Überblick über die Entwicklung der Architektur in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts bietet die lange Planungs- und Baugeschichte des <a href="Panth%C3%A9on_(Paris)" title="Panthéon (Paris)">Panthéon</a> in <a href="Paris" title="Paris">Paris</a>. Es gilt als repräsentatives Beispiel der Revolutionsarchitektur in der allgemeineren Bedeutung des Wortes. 1755 erhielt der Architekt <a href="Jacques-Germain_Soufflot" title="Jacques-Germain Soufflot">Jacques-Germain Soufflot</a> den Auftrag zum Neubau der Pariser <a href="Kloster" title="Kloster">Kloster</a>- und <a href="Wallfahrt" title="Wallfahrt">Wallfahrtskirche</a> Ste-Geneviève. Er plante ein reich geschmücktes, <a href="Barock" title="Barock">spätbarockes</a> Bauwerk mit großen Fensterflächen. Im Lauf der Zeit wurde dieses Konzept verändert, der Schmuck auf eher zurückhaltende Motive <a href="Antike" title="Antike">antiken</a> Ursprungs beschränkt, generell ein einfacherer Ausdruck angestrebt. Nachdem am 4. April 1791 die ehemalige Kirche zur nationalen Ruhmeshalle erklärt worden war, zum „Panthéon des Grands Hommes“, nahm der Architekt <a href="Quatrem%C3%A8re_de_Quincy" class="mw-redirect" title="Quatremère de Quincy">Quatremère de Quincy</a> weitere Änderungen am Baukörper vor. Er ließ Fenster zumauern und dekorative Elemente entfernen, verstärkte also die zuvor begonnene Entwicklung. Geschlossenheit und eindrucksvolles Volumen des Baukörpers waren damals die Zielvorstellungen klassizistischer Architektur.
</p><p>Ähnliche Entwicklungen und Ergebnisse finden sich nicht nur unter Sakral- oder <a href="Immediatbau" title="Immediatbau">Immediatbauten</a>, sondern auch bei Privat- und Nutzbauten wie den Stadtpalais wohlhabender Auftraggeber, Theaterbauten in Paris und großen Provinzstädten, einigen vor- bzw. frühindustriellen Anlagen. In der Regel werden Bauwerke dieser Art als „klassizistisch“ bezeichnet. Zuweilen wird jedoch die klassizistische Architektur der Zeit um 1800 auch „Revolutionsarchitektur“ genannt, ein missverständlicher Begriff, denn die beschriebene Entwicklung hatte zwar deutlich veränderte, aber keine revolutionär neue Formen hervorgebracht. Und auch einen direkten Zusammenhang zwischen der Französischen Revolution und dieser Architektur hat es nicht gegeben, das zeigt schon ein Blick auf die Entstehungsdaten der Bauten. Sie wurden fast ausschließlich unter dem <a href="Ancien_R%C3%A9gime" title="Ancien Régime">Ancien Régime</a> errichtet – also vor 1789 – und durchaus nicht in Opposition zur absolutistischen Herrschaft.
</p><p>Allerdings waren sie im Zeitalter der <a href="Aufkl%C3%A4rung" title="Aufklärung">Aufklärung</a> entstanden, einer Zeit der allmählichen Abkehr von höfischem Prunk und Zeremoniell, einer Zeit, die auf den Umbruch zusteuerte. Die Gedankenwelt der Aufklärung mit ihrer Betonung der Vernunft hatte ihre <a href="%C3%84sthetik" title="Ästhetik">ästhetische</a> Entsprechung im Verzicht auf überladene Schmuckformen, wie sie in Barock und <a href="Rokoko" title="Rokoko">Rokoko</a> üblich waren. Historische Anregungen fanden die Architekten bei den <a href="Italien" title="Italien">Italienern</a> <a href="Andrea_Palladio" title="Andrea Palladio">Andrea Palladio</a> und <a href="Giovanni_Battista_Piranesi" title="Giovanni Battista Piranesi">Giovanni Battista Piranesi</a>, wandelten aber deren Ideen zu noch stärker sachlicher und monumentaler Wirkung und deutlicher Betonung einfacher Grundformen ab. So wurden auch in der wirklich gebauten Architektur, obwohl in deutlich abgeschwächter Form, die gleichen Tendenzen sichtbar wie in der <i>utopischen Revolutionsarchitektur</i>, die zwar erdacht und gezeichnet, aber kaum jemals realisiert werden konnte.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Die_utopische_Revolutionsarchitektur">Die utopische Revolutionsarchitektur</h2></div>
<p>In der engeren Fassung des Begriffs versteht man unter Revolutionsarchitektur also eine visionäre Baukunst, die in der Regel nur in tatsächlich völlig neuartigen Entwürfen existierte und daher kaum Aussicht hatte, realisiert zu werden. Dazu trug eine Übersteigerung in oft monumentale Größenverhältnisse bei; als Leitbegriff diente das Wort <i>Immensité</i> (Unermesslichkeit).
</p><p>Als Inspiration dienten Kupferstiche <a href="Giovanni_Battista_Piranesi" title="Giovanni Battista Piranesi">Giovanni Battista Piranesis</a> von Monumentalbauten in Rom, beispielsweise der <a href="Engelsburg" title="Engelsburg">Engelsburg</a>. Bauten dieser Dimensionen waren damals weder finanzierbar noch waren sie bautechnisch zu bewältigen. Der österreichische Kunsthistoriker <a href="Emil_Kaufmann" title="Emil Kaufmann">Emil Kaufmann</a> sprach in einer Untersuchung von 1933 von „autonomer Architektur“, hier der ins Außerordentliche überhöhten Variante des Klassizismus.
</p><p>Im Allgemeinen werden drei Architekten als bedeutendste Vertreter der utopischen Revolutionsarchitektur genannt: <a href="Claude-Nicolas_Ledoux" title="Claude-Nicolas Ledoux">Claude-Nicolas Ledoux</a>, <a href="%C3%89tienne-Louis_Boull%C3%A9e" title="Étienne-Louis Boullée">Étienne-Louis Boullée</a> und <a href="Jean-Jacques_Lequeu" title="Jean-Jacques Lequeu">Jean-Jacques Lequeu</a>. Einerseits waren sie an der allgemeinen Entwicklung der Architektur ihrer Zeit wesentlich beteiligt (das trifft insbesondere für Ledoux und Boullée zu), andererseits entwickelten sie Vorstellungen, die weit darüber hinausgingen.
</p><p>Ledoux war ein begehrter Architekt für private und öffentliche Bauvorhaben. Er entwarf in Paris eine Reihe von Stadtpalais, bei denen er die neuen Tendenzen klassizistischen Bauens erfolgreich anwandte. Das gilt auch für seine ab 1784 entstandenen Wachhäuser (pavillons) in der <a href="Zoll_(Abgabe)" title="Zoll (Abgabe)">Zollmauer</a> um Paris, Kombinationen einfacher Raumkörper, verbunden mit Elementen der Antike und der <a href="Renaissance" title="Renaissance">Renaissance</a>. Schon zwischen 1775 und 1779 entstand die <a href="K%C3%B6nigliche_Saline_in_Arc-et-Senans" title="Königliche Saline in Arc-et-Senans">Königliche Saline in Arc-et-Senans</a>. Die Ergänzung der halbkreisförmig angelegten Betriebsgebäude zum Vollkreis und die erst Jahrzehnte später erdachte ideale Stadtanlage „Chaux“, die sich als Ring um die Saline gruppieren sollte, konnten nicht mehr realisiert werden. Ledoux entwarf aber auch utopische, weitgehend abstrahierte Bauformen unter dem neu entwickelten Leitbild der <i>architecture parlante</i>, dem sich auch Boullée und Lequeu verpflichtet fühlten. Diese „sprechende Architektur“ sollte ihren Zweck möglichst erkennbar ausdrücken. Entwurfsbeispiele für diese Ideen sind: ein Haus aus <a href="Konzentrizit%C3%A4t" title="Konzentrizität">konzentrischen</a> Kreisen, das wahlweise als <a href="Atelier" title="Atelier">Atelierhaus</a> oder als Werkstatt zur Herstellung von Fassreifen bezeichnet wird; das Kugelhaus eines Gärtners; das Wohnhaus der Flussinspektoren in Form eines liegenden <a href="Zylinder_(Geometrie)" title="Zylinder (Geometrie)">Zylinders</a>, durch den ein Wasserlauf hindurchgeleitet wurde; die hermetische Festung des Gefängnisses von <a href="Aix-en-Provence" title="Aix-en-Provence">Aix-en-Provence</a>.
</p><p><i>Boullée</i> hatte anfangs ebenfalls erfolgreich Gebrauchsarchitektur für private Auftraggeber geschaffen. Als <a href="Theorie" title="Theorie">Theoretiker</a> und Lehrer an der <i>École Nationale des Ponts et Chaussées</i> (von 1778 bis 1788) entwickelte er dann den unverkennbaren, <a href="Abstraktion" title="Abstraktion">abstrakten</a> Stil seiner utopischen Entwürfe, die meist konsequenter und spektakulärer waren als die entsprechenden Ideen Ledoux’. Für öffentliche Gebäude plante er Baukörper aus nahezu reinen <a href="Stereometrie" title="Stereometrie">stereometrischen</a> Formen, oft in monumentalen Abmessungen. In seinem Entwurf für eine Nationalbibliothek von 1785 besteht der Außenbau aus einem kaum gegliederten Kubus; der Lesesaal wird von einem gewaltigen <a href="Tonnendach" title="Tonnendach">Tonnengewölbe</a> überspannt. Sein bekanntestes Projekt ist das <a href="Kenotaph" title="Kenotaph">Kenotaph</a> (allgemein: ein Grabdenkmal für einen berühmten Toten, der an dieser Stelle nicht bestattet ist) für den großen englischen Wissenschaftler <a href="Isaac_Newton" title="Isaac Newton">Isaac Newton</a>. Die 150 m hohe Kugel symbolisiert die <a href="Sph%C3%A4re" title="Sphäre">Sphäre</a> des <a href="Universum" title="Universum">Universums</a>, im Inneren wird durch Perforation der Kugeloberfläche der Sternenhimmel simuliert – ein Höhepunkt der <i>architecture parlante</i> und der <i>utopischen Revolutionsarchitektur</i> und ihr bekanntestes Sinnbild. Beide Entwürfe sind eng verbunden mit zentralen Motiven der Aufklärung.
</p><p><i>Lequeu</i> wandte das Prinzip der sprechenden Architektur direkter an als seine beiden bedeutenderen Kollegen. Projekte wie das mit Tierköpfen geschmückte Tor zu einem Jagdrevier oder ein Kuhstall in Form eines riesigen Rindes hatten einen eher bizarren Anstrich als den Charakter ernsthafter Architektur. Mit dieser unmittelbaren, plakativen Auffassung der <i>architecture parlante</i> blieb Lequeu eine Randfigur im Architekturgeschehen der Zeit.
</p>
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<div class="gallerytext">Boullée: Lesesaal der Nationalbibliothek, Entwurf</div>
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<div class="gallerytext">Boullée: Kenotaph für Isaac Newton, Entwurf. Querschnitt</div>
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<div class="gallerytext">Ledoux: Die ideale Stadt Chaux, Entwurf</div>
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<div class="gallerytext">Ledoux: „Haus der Kreise“, Entwurf</div>
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<div class="gallerytext">Ledoux: Haus des Gärtners, Entwurf</div>
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<div class="gallerytext">Ledoux: Gefängnis in Aix-en-Provence, Entwurf</div>
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<div class="gallerytext">Lequeu: Entwurf für das Tor eines Jagdgeländes</div>
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<div class="gallerytext">Vorherr: Friedhof in Sargform – Grundriss Alter Südlicher Friedhof München 1818</div>
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</ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Wirkungen_und_Parallelen">Wirkungen und Parallelen</h2></div>
<p>Die „gemäßigt“ progressive „reale Revolutionsarchitektur“ hatte erkennbare Auswirkungen auf die Architektur der folgenden Jahrzehnte in Europa. In Deutschland waren zum Beispiel neben <a href="Karl_Friedrich_Schinkel" title="Karl Friedrich Schinkel">Karl Friedrich Schinkel</a> der junge preußische Architekt <a href="Friedrich_Gilly" title="Friedrich Gilly">Friedrich Gilly</a>, der Münchner Architekt <a href="Gustav_Vorherr" title="Gustav Vorherr">Gustav Vorherr</a> und der <a href="Gro%C3%9Fherzogtum_Baden" title="Großherzogtum Baden">Badener</a> Baudirektor <a href="Friedrich_Weinbrenner" title="Friedrich Weinbrenner">Friedrich Weinbrenner</a> davon beeinflusst, in <a href="England" title="England">England</a> <a href="John_Soane" title="John Soane">John Soane</a>, der Erbauer der „<a href="Bank_of_England" title="Bank of England">Bank of England</a>“, in <a href="Russland" title="Russland">Russland</a> <a href="Andrejan_Dmitrijewitsch_Sacharow" title="Andrejan Dmitrijewitsch Sacharow">Adrian Sacharow</a>. Der <a href="D%C3%A4nemark" title="Dänemark">dänische</a> Architekt <a href="Christian_Frederik_Hansen" title="Christian Frederik Hansen">Christian Frederik Hansen</a> arbeitete 1784–1804 in <a href="Hamburg-Altona-Altstadt" title="Hamburg-Altona-Altstadt">Altona</a>.
</p><p>Für die extremen Projekte der <i>utopischen Revolutionsarchitektur</i> finden sich erst in der Architektur des 20. und 21. Jahrhunderts Entsprechungen. Die schmuckverliebten Epochen der <a href="Gr%C3%BCnderzeit" title="Gründerzeit">Gründerzeit</a>- und <a href="Jugendstil" title="Jugendstil">Jugendstilarchitektur</a> waren Vergangenheit, <a href="Bauhaus" title="Bauhaus">Bauhaus</a> und <a href="Neue_Sachlichkeit_(Architektur)" title="Neue Sachlichkeit (Architektur)">Neue Sachlichkeit</a> hatten die Grundlagen modernen Bauens formuliert, die Bautechnik hatte gewaltige Fortschritte gemacht – nun entstanden groß dimensionierte Glasquader, Kugelhäuser, Zylinder und Pyramiden, die in geometrischer Schlichtheit und funktionaler Strenge an die Visionen Ledoux’ und Boullées erinnern. Dies hatte neben der Architektur einzelner Bauwerke auch Auswirkung auf Entwürfe für ganze Städte, wie z. B. bei <a href="Le_Corbusier" title="Le Corbusier">Le Corbusier</a>. Auch die städtebaulichen Visionen der <a href="Architektur_im_Nationalsozialismus" class="mw-redirect" title="Architektur im Nationalsozialismus">Architektur im Nationalsozialismus</a>, insbesondere der Umbau von <a href="Berlin" title="Berlin">Berlin</a> zur <a href="Welthauptstadt_Germania" title="Welthauptstadt Germania">Welthauptstadt Germania</a> von <a href="Albert_Speer" title="Albert Speer">Albert Speer</a> sowie auch das geplante <a href="Sonderauftrag_Linz" title="Sonderauftrag Linz">Führermuseum Linz</a>, dürften hiervon mit beeinflusst worden sein. Das <a href="Gauforum_Weimar" title="Gauforum Weimar">Gauforum Weimar</a> ist das einzige als Gauforum geplante Projekt, welches weitgehend realisiert wurde und auch den Zweiten Weltkrieg überdauert hatte.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der Baustoff <a href="Beton" title="Beton">Beton</a> ist wegen der vielfältigen formgestalterischen Möglichkeiten hierbei von herausragender Bedeutung. Viele spätere großformatige Architekturentwürfe waren nur damit zu realisieren.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="Emil_Kaufmann" title="Emil Kaufmann">Emil Kaufmann</a>: <i>Von Ledoux bis Le Corbusier. Ursprünge und Entwicklung der autonomen Architektur</i>. Wien, Passer 1933; Neuauflage Stuttgart, Gert Hatje, 1985.</li>
<li>Klaus Jan Philipp (Hrsg.): <i>Revolutionsarchitektur. Klassische Beiträge zu einer unklassischen Architektur</i>. Braunschweig/Wiesbaden: Vieweg & Sohn Verlag 1990</li>
<li><a href="Winfried_Nerdinger" title="Winfried Nerdinger">Winfried Nerdinger</a>, Klaus Jan Philipp: <i>Revolutionsarchitektur. Ein Aspekt der europäischen Architektur um 1800.</i> Ausstellungskatalog. Hirmer, München 1990.</li>
<li><a href="B%C3%A4rbel_Hedinger" title="Bärbel Hedinger">Bärbel Hedinger</a>: <i>C. F. Hansen in Hamburg, Altona und den Elbvororten. Ein dänischer Architekt des Klassizismus</i>. Ausstellungskatalog. Altonaer Museum in Hamburg. München Berlin, Deutscher Kunstverlag, 2000.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Neoclassical_architecture?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Revolutionsarchitektur</a></span></b> – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external free" href="http://www.beyars.com/kunstlexikon/lexikon_7557.html">http://www.beyars.com/kunstlexikon/lexikon_7557.html</a> Neben dem Artikel sind dort auch Literaturhinweise zu finden.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external free" href="http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/artdok/1501/1/Rosenberg_Architektur_des_Dritten_Reiches_2009.pdf">http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/artdok/1501/1/Rosenberg_Architektur_des_Dritten_Reiches_2009.pdf</a>.</span>
</li>
</ol></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
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